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Schwarze Bohnen - südamerikanische Delikatesse

Schwarze Bohnen

Geschichte und Herkunft

Heute wird in der Presse immer wieder die Meinung vertreten, dass die Garten-Bohne (Grüne Bohne, lat. Phaseolus vulgaris) zum ersten Mal in Südamerika gezielt angebaut wurde. Doch das stimmt so nicht, denn diese Pflanze wurde sowohl im Alten China, als auch im Alten Ägypten kultiviert. Somit gehört diese Kulturpflanze zu den ältesten und blickt auf mehr als 7000 Jahre Geschichte zurück.

Die Bohnen fanden ihre Verwendung nicht nur in der Küche, sondern auch bei der Herstellung von Kosmetika. Die schöne Königin Kleopatra schätzte die Gesichtsmasken, zu deren Zutaten auch Bohnen gehörten, im Antiken Rom waren Puder auf Basis von Bohnen beliebt.

Die Gartenbohne wurde im 16 Jh. wieder entdeckt, als sie nach Europa von den spanischen und holländischen Reisenden gebracht wurde.

Es gibt eine Unmenge an Sorten der Gartenbohnen, die sich in ihren Farbe, Größe und sogar in ihrer Form unterscheiden. Schwarze Bohnen - wohlgeformte Früchte mit dunkler Haut und cremefarbenem Inneren - gewinnen in den letzten Jahren immer mehr Anhänger.

Alle Bohnen, darunter auch Schwarze Bohnen und ihre Verwandten - Rote und Weiße Bohnen - gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler. Schwarze Bohnen stammen aus Südamerika, ihre Heimat liegt auf dem Gebiet der heutigen Peru und Mexiko: Genau dort wurden die Schriften der Ureinwohner des Kontinents, der Azteken, entdeckt, die exakt die Zubereitung und Wirkung von diesen Wunder-Samen beschreiben. Damals gehörten Schwarze Bohnen zur Grundnahrung der Indianer-Stämme.

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Auch heute sind zahlreiche Nationalgerichte in Lateinamerika ohne die Schwarzen Bohnen, die auch unter den Namen Black Turtle, Preto, Frijol Negro oder Feijao preto bekannt sind, undenkbar.

Schwarze Bohnen, die von den Südamerikanern als eine leckere und nahrhafte Zutat in den Suppen, gedünsteten Pfannengerichten oder z.B. dem beliebten Chili con Carne hoch geschätzt werden, erreichten internationale Bekanntheit erst in den 1970er-Jahren. Zu dieser Zeit wurde in einem New Yorker Restaurant namens Coach House eine köstliche Suppe aus Schwarzen Bohnen serviert, die als ein Meisterwerk der Kochkunst gefeiert wurde.

Trotzdem sind und bleiben Schwarze Bohnen ein genuin lateinamerikanisches Lebensmittel. Die bekannteste Speise mit diesen Bohnen ist natürlich die berühmte Feijoada, die seit mindestens 300 Jahren in verschiedensten Variationen überall in Südamerika zubereitet wird. Einige Wissenschaftler vermuten, dass dieses Gericht von den afrikanischen Sklaven erfunden wurde, die anderen meinen - das Rezept stammt aus dem antiken Europa, wo seit Jahrtausenden Hülsenfrüchte und Gemüse als Beilage zu den Fleischgerichten serviert wurden. Unter diesen Gerichten sind z.B. Le Cassoulet aus Frankreich oder Cocido madrileño aus Spanien, der sog. "Eintopf aus Madrid", zu nennen. Moros y Cristianos ist das Nationalgericht der Kubaner, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch effektvoll aussieht. Diese Speise, deren Name übersetzt "Mauren und Christen" heißt, spielt mit den farblichen Kontrasten von pechschwarzen Bohnen und den schneeweißen Reiskörnern. Die Kubaner selbst nennen das Gericht "Arroz Congri", der aparte Name ist eher als ein Touristenmagnet gedacht.

Beschreibung und Geschmack

Schwarze Bohnen
Schwarze Bohnen
Die schwarze Schale der Bohnen glänzt wie Seide, die schmale Narbe ist leuchtend weiß und das Innere - cremefarben. Die Bohne verliert beim Kochen weder ihre Form, noch Farbe, die Narbe wird aber etwas dunkler. Die fertigen Bohnen zeichnen sich durch die zarte und gleichzeitig feste Konsistenz aus. Schwarze Bohnen behalten ihre Form und kleben nicht zusammen. Pro 100 g sind es ca. 500 Bohnen.

Geschmack: süßlich mit einer leichten bitteren Note, intensiv und würzig und gleichzeitig fein, mit einem Hauch Beere, Brot und sogar Pilzaroma. Die Bohnen saugen die Aromen von anderen Zutaten leicht auf, daher gilt es - Nicht mit dem Würzen übertreiben!